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Krisengipfel am Sandhäuser Hardtwald
SV Sandhausen ist gegen Osnabrück zum Siegen verdammt
Donnerstag, 25. Februar 2021

Am Sonntag um 13.30 Uhr kommt es zum Krisengipfel des 23. Spieltages und einem sehr bedeutungsvollen Heimspiel in der Zweitligageschichte des SV Sandhausen, wenn der VfL Osnabrück im BWT-Stadion am Hardtwald gastiert. Der SVS ist nach der Niederlage in Paderborn und dem Sieg des übernächsten Gegners aus Braunschweig auf Abstiegsplatz 17 gerutscht und hat unverändert vier Punkte Rückstand zu den Osnabrückern auf dem ersten Nichtabstiegsplatz 15, wodurch ein Sieg fast zur Pflicht wird. Drei Punkte, mit denen man wieder richtig Hoffnung schöpfen könnte. Beide Teams werden in dem Abstiegskrimi ihre Defensivreihen wegen Gelbsperren umstellen müssen – dem SVS fehlt Aleksandr Zhirov, doch die Niedersachsen müssen mit Abwehrrecke Timo Beermann und Ludovit Reis, der im bisherigen Saisonverlauf im defensiven Mittelfeld überzeugen konnte, gleich zwei wichtige Akteure ersetzen.

Die Hoffnungen beim SV Sandhausen ruhen auf dem Trainerduo Kleppinger (li.) und Kulovits

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Osnabrück seit acht Spielen ohne Punktgewinn

Während die Sandhäuser zuletzt dreimal in Folge als Verlierer vom Platz gingen, hat der VfL eine Durststrecke von acht Spielen ohne einen einzelnen Punktgewinn hinter sich, wodurch der Klub von Rang 8 auf Platz 15 durchgereicht wurde. Doch davor konnten die Osnabrücker bereits vier Auswärtssiege feiern.

Kraftaufwändige Spielweise

Die vom neuen SVS-Trainerduo Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits vor dem Spiel in Paderborn geforderten Tugenden wie Kompaktheit und starkes Zweikampfverhalten setzten die Kurpfälzer im ersten Spiel nach dem Trainerwechsel gut in die Tat um, was auch eine Zweikampfquote von 59:41 % unterstrich. Doch die Spielweise kostete auch Kraft, was dazu führte, dass der SVS in der zweiten Hälfte zwar ebenbürtig, aber zum wiederholten Male nicht mehr ganz so zwingend war und am Ende jetzt schon zum fünften Mal in den letzten sieben Partien trotz einer Führung leer ausging.

SVS-Kapitän Diekmeier sieht gegen Osnabrück die große Chance, sich dem rettenden Ufer zu nähern

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Vertrauen in Trainerduo

Womöglich können dabei auch Rückschlüsse zum Durchschnittsalter gezogen werden: 10 der 16 in Paderborn zum Einsatz gekommenen SVS-Akteure sind 29 Jahre oder älter, doch SVS-Präsident Jürgen Machmeier sprach schon vor Wochen von kollektiven Defiziten bei der Kondition aller SVS-Akteure, an der gearbeitet wurde. Die an den Tag gelegte Gier nach einem Erfolg wird jedoch der Grundstein zu einem womöglichen Dreier gegen Osnabrück sein, was auch Machmeier bestätigte und dem Trainerduo weiterhin das Vertrauen aussprach: „Die Mannschaft glaubt an „Kulo“ und „Kleppo“. Beide haben in Paderborn viele Dinge richtig gemacht, wir hätten uns mindestens ein Unentschieden verdient gehabt.“

Trainerwechsel auch beim Gegner

Mindestens so turbulente Zeiten wie der SV Sandhausen durchleben auch die Gäste aus Osnabrück, die sich nach der Niederlagenserie am selben Tag von ihrem Coach Marco Grote wie der SVS von Michael Schiele trennten. Grote, der als Nachfolger des zum Hamburger SV gewechselten Aufstiegstrainers Daniel Thioune zu den Niedersachsen kam und bislang nur Jugendmannschaften des SV Werder Bremen trainiert hatte, musste seiner Unerfahrenheit im Profigeschäft Tribut zollen, obwohl er mit dem VfL stark gestartet war und die ersten acht Saisonspiele ungeschlagen blieb. Nachdem die Osnabrücker jedoch in der Tabelle durchgereicht wurden, sah sich Geschäftsführer Benjamin Schmedes gezwungen, die Reißleine zu ziehen und Florian Fulland als Interimstrainer zu benennen. Fulland coachte bis zuletzt die U19 des VfL in der A-Junioren-Bundesliga und hatte seinen Einstand mit der 1:2-Heimniederlage gegen Heidenheim.

Der Blick beim SVS soll optimistisch nach vorn gerichtet werden: Halimi (li.) und Rossipal wollen gegen Osnabrück drei Punkte holen

Turbulente Zeiten

Am selben Tag von Grotes Entlassung stieg mit Michael Welling der neue Geschäftsführer Finanzen ein, der künftig zusammen mit Geschäftsführer Sport Schmedes die Doppelspitze bilden wird. Präsident Manfred Hülsmann spricht von einem „Meilenstein hin zum etablierten Zweitligisten. Es kann jetzt nur bergauf gehen.“ Mit einer neunten Niederlage in Folge in Sandhausen ginge der Blick jedoch zunächst nach unten, was die Bedeutung des Kellerduells für beide Teams aufzeigt. Ob Fulland oder ein erfahrenerer Coach die Mannschaft in der Klasse halten soll, ist noch relativ offen. Im Gespräch war sowohl in Osnabrück wie auch in Sandhausen als neuer Coach Ex-SVS-Coach Uwe Koschinat, der jedoch genauso gut leer ausgehen kann – wahrlich turbulente Zeiten.

Problemzone Sturm

Bei nur acht Gegentoren in den letzten sechs Partien stand der VfL am Ende mit leeren Händen da, was die Problemzone Sturm verdeutlicht. Bei 22 Treffern haben nur die Braunschweiger weniger Tore erzielt. Um den Konkurrenzdruck für den 32-jährigen Christian Santos und Luc Ihorst zu erhöhen, wurden somit in der letzten Transferperiode noch Sebastian Müller per Leihe aus Bielefeld sowie Jay-Roy Grot von Leeds United an Land gezogen. Stürmertalent Müller konnte bisher mit einer guten Trefferquote im Nachwuchsbereich aufwarten. In der 2. Liga hängt zur Zeit jedoch am meisten von Sebastian Kerk ab. Bei acht Toren und sieben Vorlagen hat der vor der Saison vom 1. FC Nürnberg verpflichtete Kerk einen gewichtigen Anteil an den 22 erzielten Osnabrücker Treffern. Zwei seiner Treffer resultieren aus direkt verwandelten Freistößen. Der venezolanisch-deutsche Stürmer Santos erzielte an den ersten beiden Spieltagen drei Treffer und ließ seinen vierten nach langer Ladehemmung am letzten Spieltag gegen Heidenheim folgen. Mit Torhüter Philipp Kühn und David Blacha hat der VfL zwei Leistungsträger, die 2012 beim Zweitligaaufstieg im Kader des SV Sandhausen standen. Eine bereits neun Jahre anhaltende Reise, die dieses Jahr kein Ende finden soll.

Mögliche Aufstellungen:

SV Sandhausen: Kapino – Röseler, Kister, Nauber – Diekmeier, Linsmayer, Bachmann, Contento – Halimi, Esswein – Behrens
VfL Osnabrück: Kühn – Engel, Trapp, Gugganig – Heider, Blacha, Taffertshofer, Adjini – Kerk, N. Schmidt – Müller (Santos)

Fotos: Kraichgausport

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