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Koschinat war der Hauptgrund für den Wechsel nach Sandhausen
Neuzugang Türpitz fühlt sich am Hardtwald sehr wohl
Freitag, 15. November 2019

Der 28-jährige offensive Mittelfeldspieler Philip Türpitz wechselte diesen Sommer nach dem Zweitliga-Abstieg des 1. FC Magdeburg zum SV Sandhausen. Nach fünf Jahren beim Chemnitzer FC und in Magdeburg zog es den nahe Ulm aufgewachsenen Türpitz damit wieder näher an die Heimat. bwa-sport.de unterhielt sich mit dem Mittelfeldspieler, der bei seinem ersten von elf Einsätzen für den SVS den Siegtreffer gegen Nürnberg erzielte.

Zuletzt wurden die Chancen besser verwertet

Herr Türpitz, wie fällt Ihr Resümee nach den letzten Spielen aus?
Philip Türpitz:
Die letzten Spiele waren wieder besser. Wir sind zwar öfter in Rückstand geraten, aber wir ließen uns nie hängen und kämpften uns immer wieder zurück. Wir konnten die Spiele bis hinten raus offenhalten und zuletzt für uns gestalten.

Was hat sich im Vergleich zum Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden geändert?
Türpitz:
Das Spiel gegen Wehen Wiesbaden war ein schweres, weil der Gegner sehr defensiv spielte und wir uns erstmal Chancen kreieren mussten. Die Chancen, die wir auch hatten, konnten wir nicht nutzen, aber das haben wir in den letzten Spielen besser gemacht.

Philip Türpitz feiert seinen ersten Zweitligatreffer für den SV Sandhausen beim 3:2-Sieg über den 1. FC Nürnberg

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Bielefeld ist eine der besten Zweitligamannschaften

Jetzt stehen drei schwierige Aufgaben gegen Spitzenteams bevor. Den Anfang macht Bielefeld.
Türpitz:
Bielefeld steht nicht ohne Grund an erster Stelle. Das ist eine der besten Mannschaften der Liga, die konstant gut spielt, offensiv sehr stark ist und defensiv kaum was zulässt – das wird ein spannendes Spiel. Nach der Länderspielpause wird der Fokus dann voll auf dieses Spiel gerichtet sein.

Trainer gab den Ausschlag zum Wechsel nach Sandhausen

Es soll für Sie im Sommer einige Interessenten wie zum Beispiel  Dynamo Dresden gegeben haben. War es letztendlich Trainer Uwe Koschinat, der Sie vom Wechsel nach Sandhausen überzeugen konnte?
Türpitz:
Nachdem mein Vertrag in Magdeburg ausgelaufen war, habe ich mich mit dem einen oder anderen Verein unterhalten. Es waren einige Vereine zur Auswahl, aber ich habe häufiger mit Herrn Koschinat telefoniert. Er kannte mich ganz gut, weil wir - er als Trainer und ich als Spieler - schon häufiger aufeinandergetroffen sind. Im Endeffekt hat der persönliche Austausch mit dem Trainer den Ausschlag gegeben.

Haben Sie eine Führungsrolle in Sandhausen dem größeren Konkurrenzdruck woanders vorgezogen?
Türpitz:
Es spielen viele Faktoren eine Rolle. Ich war jetzt relativ lange im Osten, und Sandhausen ist nicht allzu weit von meiner Heimat und meiner Familie entfernt, was auch mit ein Grund gewesen ist. Aber natürlich bin ich auch mit einer gewissen sportlichen Erwartungshaltung hierher gekommen.

Im Osten wird der Fußball ganz anders gelebt

Galt es auch privat Kompromisse zu machen?
Türpitz:
Ich bin Single, daher war es gar kein Problem (lacht).

Sie sind Schwabe, haben zuletzt aber fünf Jahre in Ostdeutschland gespielt. Was blieb am meisten hängen, auch hinsichtlich der Fankultur?
Türpitz:
Im Osten wird der Fußball nochmal ganz anders gelebt, es gibt kaum irgendwo solche Fans wie in Magdeburg. Vielleicht ist es mit Dresden noch vergleichbar. Die Stimmung auswärts und gerade zuhause war schon immer extrem.

Robin Scheu (li.) und Erik Zenga (re.) gratulieren Türpitz zum Torerfolg

Kraichgaufoto

Hier kann noch alles passieren

Am Hardtwald ist alles eine Spur kleiner, auch das Fanwesen.
Türpitz:
Hier ist alles gegeben und kann alles noch passieren, warten wir mal ab.

Es fehlt noch etwas an Konstanz, auch wegen der Verletzung

Wie zufrieden sind Sie mit ihrem persönlichen Saisonverlauf?
Türpitz:
Es ist noch sehr ausbaufähig. In dem einen oder anderen Spiel konnte ich schon zeigen, was ich kann, aber es fehlt noch die Konstanz, und da gilt es, dran zu arbeiten.

Inwieweit spielt da die Verletzung eine Rolle?
Türpitz:
Ich konnte in der Vorbereitung relativ wenig mittrainieren, was natürlich besser gewesen wäre. Das musste ich alles individuell aufholen, aber aktuell habe ich keine Probleme mehr damit und fühle mich fit.

Erwarte auch von mir mehr Torgefahr

Ist es ein allgemeines Problem, dass derzeit hauptsächlich nur die Stürmer Behrens und Bouhaddouz treffen?
Türpitz:
Problem nicht, da die beiden ja erfolgreich sind. Aber es wäre nicht schlecht, wenn auch andere noch treffen würden - da nehme ich mich natürlich auch selbst in die Pflicht und erwarte mehr Torgefahr von mir. Es ist mein Auftrag, Tore zu schießen, vorzubereiten oder Chancen für meine Mitspieler zu generieren. Ich hoffe, es funktioniert in den nächsten Spielen wieder.

Eine Torvorlage wurde Ihnen in Hannover durch den Videobeweis genommen. Wie sehen Sie das rückblickend?
Türpitz:
Meiner Meinung nach stand ich nicht im Abseits, es konnte bis heute nicht so richtig aufgeklärt werden. Der Videobeweis ist da, so strittige Situationen aufzuklären – in dem Fall hat es nicht so gut funktioniert.

Türpitz (re.) bleibt hier im Zweikampf mit Nürnbergs Enrico Valentini Sieger im Kopfballduell

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Bin vielseitig einsetzbar

Auf welcher Position kommen Ihre Stärken am besten zur Geltung?
Türpitz:
Definitiv in der Offensive, aber wer mich kennt, der weiß, dass ich relativ flexibel bin. Letztes Jahr in Magdeburg habe ich auch jede offensive Position begleitet. Am wohlsten fühle ich mich schon über die Außen oder auf der klassischen Zehnerposition.

Sie trugen zum Aufstieg des 1. FC Magdeburg letztes Jahr 17 Tore und 9 Vorlagen bei. Was waren die Gründe, warum es so gut lief?
Türpitz:
Wir waren in Magdeburg eine sehr intakte Mannschaft - nicht unbedingt die besten Einzelspieler. Den Plan, den uns der Trainer vorgegeben hat, haben wir auf dem Platz gut umgesetzt.

Sollte mal Uno-Karten mitbringen

Dort wurde mannschaftsintern gerne das Kartenspiel Uno gespielt. Wie ist das hier vor Spielen – und wie haben Sie sich hier ins Kollektiv eingelebt?
Türpitz:
Ja, das haben wir vor Spielen oder dem Training gespielt. Ich weiß nicht, ob hier Uno-Karten sind, aber vielleicht sollte ich mal welche mitbringen. Jedenfalls ist die Mannschaft intakt, und wir haben eine sehr gute Stimmung.

Sie sind sehr gläubig. Sie beten oder haben sonstige Rituale vor Spielen.
Türpitz:
Ich bin so erzogen worden, deswegen ist der Glaube für mich sehr wichtig. Das hat nichts speziell mit Ritualen zu tun, sondern gilt allgemein.

Fotos: Kraichgausport und BWA

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